Risikomanagerin’s Weblog

Jeder Tag ein Risiko – another Wordpress Weblog

LieblingsSpruch 31. Oktober 2008

Gespeichert unter: Sprüche — risikomanagerin @ 09:21
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Mein Lieblingsspruch ist von Mark Twain. Ich habe ihn gefunden während unserer Hochzeitsvorbereitungen, nein eigentlich als ich eine Folge von „Frank der Weddingplaner“ geschaut habe. In dieser Folge hat die Standesbeamtin bei der Gratulation des frisch getrauten Brautpaares folgendes formuliert.

Sie wünscht dem Brautpaar, dass dieser Tag ein schöner Tag in ihrem gemeinsamen Leben sein möge, aber nicht „der Schönste“. Denn wenn das schon der schönste Tag wäre, was kommt dann danach? Sie möchte dem Ehepaar folgendes Zitat mit auf dem Weg geben:

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“

Mir sind die Worte in Erinnerung geblieben, denn ich finde sie hat Recht. Es ist der Hochzeitstag, es ist der Tag der wie ein schöner Traum ist, wie ein großes Fest, voller Emotionen. Aber es gibt noch anderer solcher Tage. Ich möchte jedem Morgen die Chance auf einen schönen Tag nutzen. Manchmal vergesse ich es, manchmal verzettel ich mich in Motzereien, in Unmut oder in Belanglosigkeiten. Und viel später merke ich erst, wie gut ich es doch habe – trotz den Unwegsamkeiten.

Gestern ist etwas passiert, was mich erschüttert hat – momentan möchte ich nicht näher darauf eingehen – aber das hat mich heute dazu gebracht, mir den Spruch in Erinnerung zu rufen.

 

heute 7:20h.. 30. Oktober 2008

Gespeichert unter: Dies & Das — risikomanagerin @ 11:04
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..es läuft „Last Christmas“ im Radio und ich fahre mit dem ersten Schnee auf dem Autodach zur Arbeit :-)

 

Der Film 27. Oktober 2008

Gespeichert unter: TV/DVD/Kino/Webvideo — risikomanagerin @ 19:08
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Natürlich habe ich den Film gleich angeschaut. Gemütlich mit einem Multivitaminsaft und einem belegten Brötchen (ja ich gebe zu, das ist nicht stilecht – aber Cosmopolitan am frühen Nachmittag wäre auch dekadent). Der Film ist so schön, so emotional, so voller Wahrheit (auch wenn ich erst 30 bin) und liebevoll. Ich könnte ihn sofort noch einmal anschauen. Ich habe viel geweint, nicht nur weil die Handlung traurig war, sondern auch wegen der liebevollen und heiteren Darstellung dieser unsagbaren Vierer-Frauen-Freundschaft. Es ist ein Film, nicht das wahre Leben – schade :-(

 

Bastelstunde 27. Oktober 2008

Gespeichert unter: Dies & Das — risikomanagerin @ 18:54
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Bastelei im Herbst

Bastelei im Herbst

Der erste Versuch nach Bastelanleitung einer Frauenzeitschrift Herbstdeko selbst herzustellen – naja hat ja einigermaßen hingehauen :-/

 

Einkauf – Freud & Leid 27. Oktober 2008

Gespeichert unter: Dies & Das — risikomanagerin @ 14:24
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Komme gerade aus der Stadt, war shoppen. Habe mir für heute einen Tag frei genommen, um etwas zu Bummeln und schon einmal erste Weihnachtskarten zu kaufen, Dekoartikel zu suchen und nach neuen klassischen schwarzen Schuhen zu schauen. Meine alten Schuhe haben nämlich den Geist aufgegeben und außerdem braucht Frau immer Schuhe :-)

Habe mir u.a. auch das Schaufenster eines Juweliers angeschaut und bin an der Pandora Werbung hängen geblieben. Da sieht man so ein Armband mit vielen Anhängern dran. An manchen steht eine Notiz wann die Trägerin den bestimmten Anhängern gekauft hat. An einem stand „Marie das erste Mal im Bauch gespürt“. Da wurde ich traurig.

Dann bin ich noch im Saturn vorbei und wollte mir den „Sex and the City“ Film zum Angebotspreis holen. Hab ihn nicht gefunden und an der Information dann danach gefragt. Der Verkäufer meinte, oh der ist ausverkauft. Tut mir….“ Da unterbrach ihn dann seine Kollegin und meinte sie hätte noch einen für mich, den hat sie wo zwischen den Regalen gefunden und das wäre der Letzte. Juhuu! Da hab ich mich wieder gefreut. Was für ein kleines bisschen Glück !

 

Naturfotos vom USA Trip – Teil 1 - 27. Oktober 2008

Rocky Mountain National Park

Rocky Mountain National Park

Badlands Nationalpark

Badlands Nationalpark

Devil Tower

Devil Tower Monument

Praerie Dogs

Praerie Dogs

Hinweis: die Fotos sind mein Eigentum, wer eine Kopie möchte bitte um Erlaubnis fragen. Bitte den Verwendungszweck dazu angeben.

 

Napfkuchen mit weißem Schokoguss 26. Oktober 2008

Gespeichert unter: Rezepte / Rezept"funde" — risikomanagerin @ 15:39
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Ab sofort werde ich gefundene Rezepte, die mir gefallen hier festhalten. Diesen Kuchen habe ich in einer Frauenzeitschrift entdeckt – aber noch nicht probiert ;-)

Zutaten:

  • 300g Butter
  • 200g Zucker
  • 4 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 4 EL Rum
  • 4 EL Milch
  • 2 Bio Zitronen
  • 450g weiße Kuvertüre
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 250g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1/2 Päckchen Backpulver



Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen.
  2. Eier, Rum und Milch nach und nach unterrühren.
  3. Die Zitrone heiß abwaschen und trocken tupfen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Teig geben.
  4. 150g Kuvertüre, Mandeln, Mehl, Speisestärke und Backpuler mischen und unter den Teig rühren.
  5. Eine Gugelhupfform (21 cm Durchmesser) gut einfetten. Den Teig einfüllen und ca. 1 Stunde backen (E-Herd: 180°C, Gas: Stufe 2, Umluft: 160°C)
  6. Danach kurz akühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen.
  7. Für die Deko übrige Kuvertüre hacken. Diese dann im Wasserbad schmelzen lassen und über den Kuchen gießen.



Pro Stück wahnsinnige 599 kcal – aber sicherlich *hmmmmmmm* lecker ;-)

 

Ereignisreiche Tage 26. Oktober 2008

Gespeichert unter: Persönliches — risikomanagerin @ 09:21
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Sonntag.


Es ist neblig, kühl, feucht. Der Tau hängt in den Gärten, in den Wäldern und in den Wiesen.
Es ist schön, nicht bedrückend oder ängstigend. Es ist schön.
Ich war gerade draußen zum Brötchenholen. Wenige Menschen sind unterwegs, eine schöne Stimmung.


Zum ersten Mal seit Tagen komme ich wieder etwas zur Ruhe, bin ruhig und freue mich auf den Tag heute.


Meine Eltern kommen zum Mittagessen, es wird nur Kleinigkeiten geben, aber ich mag es wenn wir zusammen sitzen und plaudern. Sie sind viel zu selten hier bei uns, wir wohnen halt doch ein Stück von einander entfernt.

Freitag bis Samstagmittag hatte ich meine Freundin zu Besuch. Es war so schöööööön! Endlich wieder ein paar Stunden zusammen ratschen und rumalbern, ernste Dinge besprechen und zusammen sein. Ich will das beibehalten, will mehr Zeit in diese Freundschaft investieren, weil sie mir gut tut, weil sie mir soviel gibt. Ich habe sie vernachlässigt, mein Leben war oftmals wichtiger – ich habe Fehler gemacht :-( ..aber es ist nicht zu spät, denn sie hat immer offene Arme. Schönes beruhigendes Gefühl.
Danke!






PS: Samstagnachmittag habe ich noch eine Bekannte getroffen, die ich in einem Forum, dass ich mittlerweile verlassen habe, kennengelernt habe. Darüber schreibe ich später.

 

Unfassbar..fassungslos 18. Oktober 2008

Gespeichert unter: Persönliches — risikomanagerin @ 22:42
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Am frühen Abend habe ich in dem von mir erst kürzlich gefundenen Blog 18000malhoffnung von der traurigen Nachricht gelesen, dass Michael gestorben ist. Es ist schön, wenn man „schön“ hier verwenden mag, dass Michael im Kreise seiner Lieben einschlafen durfte. Viel Kraft für die Angehörigen in der kommenden Zeit. Es ist bewundernswert, welche Kraft & Stärke in dieser Situation aus den Blogbeiträgen strahlt.


Jetzt auch noch die Nachricht vom Tod eines Babys, dass den Kampf um sein Leben verloren hat. Da ist es wieder – das Warum? Mir fehlen die Worte – ich verstehe es nicht. Für dieses und alle anderen Babys, die ihr Leben so schnell wieder verloren haben hier ein Text, denn ich vor kurzem gefunden habe und gerne hier zitieren möchte:


„Als die Rose bemerkte, das in ihr eine Knospe zu wachsen begann, war sie vor Freude außer sich. Sie reckte sich der Sonne entgegen, damit die noch winzige Knospe gut gedeihen konnte, und führte Zwiegespräche mit dem neuen leben, das sich in ihr regte. Als die Rose spürte, wie die werdende Blüte sich kitzelnd bemerkbar machte, flüsterte sie: „bald wirst du da sein“ und schaukelte die kleine Knospe sanft hin und her.


Doch es kam anders. Keiner wusste warum die Rose ihre Knospe eines Tages verlor. Niemand fand eine Erklärung dafür, weshalb das was so zart begonnen hatte, jetzt schon wieder vorbei sein sollte. Traurig ließ die Rose ihre Blätter hängen. Sie weinte, weil sie die Entfaltung ihrer Blüte nicht erleben durfte, und bedauerte, dass sie die kleine Blüte niemals in den Schlaf würde wiegen können. So manche Träne vergoss sie um das winzige, namenlose Wesen, das sie so sehr geliebt und viel zu früh verloren hatte. Sie Blumen, die rings um die Rose herum wuchsen, suchten nach tröstenden Worten.


Doch außer: „Du bist jung und kannst noch andere Blüten bekommen“ fiel ihnen nichts ein. Der Wind strich sanft über die Blumen hinweg und flüsterte: „sag jetzt besser nichts! Es ist nicht die richtige Zeit dafür. Gebt der Rose die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von ihrer Knospe zu verabschieden.“


Da hielt die Blumenwiese den Atem an. Alle dachten an die Knospe, welche die Rose so früh verloren hatte. Und leise begannen die Blumen ein Lied zu summen, um sich damit von der kleinen Knospe zu verabschieden.“


Morgen gehe ich einen Regenbogen suchen – es müssen bessere Tage kommen.

 

Regenbogen 17. Oktober 2008

Gespeichert unter: Persönliches — risikomanagerin @ 10:19
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Eine Woche ist zuende, eine Woche die geprägt war von schicksalhaften Ereignissen und von traurigen Geschichten die ich gelesen habe.


Ein schicksalhaftes Ereignis ging gestern zum Glück glimpflich aus. Ein kleiner, winzigkleiner Nachgeschmack bleibt. Die Angst vor dem nächsten Mal. Die Angst, dass doch was ist, die Angst, dass es jetzt zweimal okay war und das Glück überstrapaziert ist.


Ein Bericht über den Verlust des eigenen Kindes trieb mir die Tränen in die Augen. Ein Kind was hätte die Welt erkunden sollen, am Anfang seines Lebens – tot. Während wir im Urlaub waren, ist dieses schlimme Ereignis über ein Ehepaar hereingebrochen – ich mag es nicht glauben. Es hat mich getroffen, trotz dessen, dass wir uns nicht persönlich kennen, sondern „nur“ über ein Forum. Fassungslos habe ich versucht tröstende Zeilen zu formulieren – Trost kann ich damit aber bestimmt nicht gegeben. Die Mutter hat sich trotzdem bei mir bedankt, das hat mir nochmal die Tränen in die Augen gebracht.


Ein Mann verlässt dieses Leben, diese Erde auf eigenen Wunsch. Hinterlässt ein großes WARUM. Und man liest fassungslos die Zeilen derjenigen, die ihn gekannt haben. Die mit ihm befreundet waren und die jetzt vor diesem großen Fragezeichen stehen. Wieder ein Schock, wieder fährt es einem in die Glieder – was müssen Menschen ertragen, was müssen sie aushalten. Vor welche Fragezeichen des Lebens kann man gestellt werden?


Und dann, weil das alles noch nicht genug war, trifft es eine der stärksten Personen, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Sie hält sovieles aus, Krebs in jungen Jahren, Chemo hinterher. Sie erträgt es mit Kraft und Mut, das kann man sich nicht vorstellen. Sie kann davon berichten, sie bedankt sich sogar persönlich für die kleinen kleinen Zeichen mit denen ich versucht habe sie irgendwie aufzumuntern. Und dann – wieder Krankenhaus. Sie macht sich Gedanken, weil sie an einem Punkt ist, an dem sie selbst fast ihre Kraft verliert. Dabei ist das nur zu menschlich.


An all diese Menschen habe ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit wieder gedacht. Und dann, auf einmal erschien ein Regenbogen am bewölkten Himmel.

Ein Regenbogen der erschien, als diese schwierige Woche zu Ende ging. Es war wie ein kleines Zeichen!