Geschützt: Umkleidekabine 13. November 2009
Die gute Dicke – die schlechte Dicke 11. August 2009
Zweimal pro Woche mache ich einen Aquafitness Kurs. Bei einem der Kurse sind fast nur dicke Frauen – der Kurs ist extra für dieses Klientel. Bei dem anderen Kurs gibt es keine Festlegungen bzgl. der Teilnehmerkörpermaße.
Auffällig ist, dass es bei den Treffen von Kurs A (der „Dickenkurs“) in den Umkleidekabinengesprächen immer ums Abnehmen, Diäten, Ernährung und weiteren Sportkursen zum Abnehmen und um Abnehmerfolge geht. Da werden Rezepte getauscht, Ernährungstipps gegeben, Unterlagen zu diversen Formula-Diät-Kursen verteilt etc.
Ich beteilige mich an diesen Gesprächen nicht, ich sage nichts dazu und weiß auch nichts beizutragen – weil es mich nicht interessiert. Mich hat eine mal gefragt, wie das so mit mir ist und ich hab ihr von meiner Krankheit und der empfohlenen Ernährung erzählt. Das war alles. Anscheinend war es uninteressant, weil ich ohne das Wort „Diät“ ausgekommen bin.
Ich bin drüber über alle Diäten der Welt. Ich weiß, dass mir eine Formula-Diät nichts bringt außer Extrakilos. Das Atkins, Ananas-Diät & Co. nichts außer Heißhunger verschafft. Aber ich habe auch nicht die Energie davor zu warnen oder zu belehren. Ich möchte das nicht, finde jeder soll seine Erfahrungen machen. Direkt gefragt – nach dem Erfolgen meiner Diätkarriere – wurde ich ja noch nicht.
Auf jedenfall wirkt es so, als gäbe es für kein anderes Thema als das Gewicht und das Verlieren desselbigen. Es scheint, als wäre man nur eine gute Dicke, wenn man sich permanent damit beschäftigt. Wenn man immer darüber nachdenkt und sich mit anderen Dicken darüber austauscht.
So bin ich aber nicht. Ich habe seit Wochen den Panikmodus verlassen. Fühle mich wohl so wie ich bin, ruhe in mir selbst und kann mein Leben annehmen und genießen. Ich lasse mich weder von der Waage noch von der Zahl darauf treiben. Meine Ernährung orientiert sich an dem Gelernten von der Ernährungsberatung, ich schreibe nicht auf was ich esse, ich ärgere mich nicht, wenn ich mal etwas Süßes genieße. Ich bin wie ich bin und ich bin gut so wie ich bin. Ich definiere mich nicht über mein Gewicht – denn ich bin mehr als das.
So werde ich zwar nie zu der Gruppe aus Kurs A gehören, aber dafür umso mehr zu der Gruppe bei Kurs B. Denn da ist es egal welche Kleidergröße ich trage, was ich mittags gegessen und welche Diät ich als letztes ausprobiert habe.
Da war ich von Anfang an einfach ich.
Fazit: ich bin keine gute Dicke ! Und ich kann damit leben
Ernährungsberatung 8. April 2009
…komme gerade zurück vom Ernährungsberatungstermin. Keine neuen bahnbrechenden Erkenntnisse – aber ein neuer Anschub ! – zumindest hoffe ich das…
Positiv im Vergleich zu der Beratung vor knapp zwei Jahren war
1. Die Beraterin hat selbst 35kg mit der Umstellung abgenommen und hält diesen Erfolg seit fast 20 Jahren
2. Die Beraterin hat nichts verboten, sondern die Wirkungsweise von vielen Lebensmitteln aufgezeigt und dadurch verdeutlich, warum man den Konsum reduzieren sollte. Damit komme ich besser zurecht als mit Verboten.
Fazit des Tages: gut das er rum ist, aber die Beratung war trotz dem Preis von 40 Euro nicht für die Katz’ !
Anschub 21. Januar 2009
Mir fällt kein besserer Betreff für den Eintrag ein. Gestern war ein Anschub, ein Antrieb…ein was auch immer. Nach einem Tag voller Panik und der Frage „warum ich, warum warum warum“ hab ich alle um mich rum in Hektik gebracht (sorry Sabine
), war schlecht gelaunt und auf mich selbst am meisten sauer. Als ich heimgekommen bin hat mich mein Mann mit offenen Armen empfangen und gesagt wie sehr er mich liebt – so wie ich bin.
Fast hätte ich das vergessen – in dieser irrationalen Panik und Hektik. So und dann habe ich mich weiter aufgerafft Nägel mit Köpfen zu machen. Die nächsten Termine für Sport – Badminton und Squash – sind gebucht, der Termin für die Ernährungsberatung ist auch angefordert. Da warte ich noch auf Rückmeldung – hoffe am 4.Februar daran teilnehmen zu können.
Zwei englische Bücher zu meiner Krankheit (PCO) habe ich bestellt – auf dem englischen Markt (UK/US) gibt es viel mehr Bücher zu dem Thema habe ich festgestellt. Hoffe ich verstehe es – aber es ist nebenbei eine Übung für mein Englisch. Denn das möchte ich ja auch aufbessern für evtl. größere Pläne
Es wird hoffentlich – ich hoffe und ich versuche zu vertrauen. Mir selbst.
Das ist mir gestern nämlich total verloren gegangen – mein Vertrauen in mich, in meine eigene Kraft und in mein Durchhaltevermögen. Die Frage nach dem „Warum“ habe ich umformuliert in „Warum sollte ich es nicht schaffen?“
Positiver Start ins neue Jahr 2. Januar 2009
Es ist kaum zu glauben, aber ich habe in den Weihnachts- & „zwischen den Jahren“ Tagen nix zugenommen. Juhuuu ! Das ist beachtlich und ich empfinde es als einen tollen Start ins neue „Gewichtsjahr 2009″. Ich habe auch nichts abgenommen, aber das wäre ja wirklich zuviel verlangt
So kann das Jahr auch in dieser Hinsicht toll starten und mich für meine Ziele in diesem Bereich motivieren. *juhuuu*